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[Dogen Zenji] mashUp



Shobogenzo,...Bendowa,...Fukan zazengi,...


Völlig normaler Alltag



Das Sitzen als Handeln selbst verwirklichen

Dōgen macht unmissverständlich klar, dass Zazen für alle Menschen auf dem Buddha-Weg wesentlich, notwendig und nicht zu ersetzen sei. Wenn wir Körper und denkenden Geist fallen lassen, uns nicht durch ehrgeizige Zielvorstellungen auf das versteifen, was wir unbedingt erreichen wollen, sondern das Sitzen als Handeln selbst verwirklichen, dann werden wir von dieser wunderbaren Übung durchdrungen. Zazen ist dann unmittelbares, unverstelltes Handeln in der Gegenwart, das sich selbst vollständig genügt und von dem nichts weggenommen und dem nichts hinzugefügt werden kann.
(G.W. Nishijima: Zen Schatzkammer. Einführung in Dogens Shobogenzo. Bendowa.)

Übung und Erleuchtung sind eins.
(Dogen)

Herzzeit 2.0

Körper und Geist fallen lassen.

Solch ausgeglichene und wahre Verwirklichung wirkt auf eine direkte und uns vertraute Weise wieder zurück, sodass der in Zazen Sitzende wirklich Körper und Geist fallen lässt, die seit Langem angesammelten unreinen Gedanken und Ansichten abschüttelt und so auf natürliche Weise den reinen Buddha-Dharma erfährt und versteht. Der Praktizierende fördert das Werk Buddhas bis zu den winzig kleinen zahllosen Orten der Wahrheit der Buddha-Tathāgatas und hat auch eine weitreichende Wirkung auf jene, die die höheren Gaben eines Buddhas besitzen. Er trägt dazu bei, sie auf eine höhere Ebene der Wirklichkeit zu heben. In dieser Zeit vollbringen die Dinge – der Boden, die Erde, das Gras und die Bäume, die Zäune, die Mauern, die Ziegel und die Kieselsteine in den zehn Richtungen des Universums – die Werke Buddhas. Menschen, die die so entstandenen Wohltaten von Wind und Wasser empfinden, empfangen alle einen unerklärlichen Beistand durch die wunderbare, weit über das Denken hinausgehende Wirkung der Buddhas, und diese Menschen bekunden selbst diese unmittelbare Verwirklichung. Da alle Lebewesen, die dieses Feuer und Wasser empfangen und benutzen, das von Buddha Erhaltene im ursprünglichen Zustand der Erfahrung weitergeben, werden auch jene, die mit ihnen zusammen leben und sprechen, mit den unbegrenzten Buddha-Tugenden beschenkt. Ihr Handeln strahlt in sehr weite Sphären hinaus, sodass sie das Innere und Äußere des ganzen Weltalls mit den grenzenlosen, nie endenden, undenkbaren und unermesslichen Buddha-Dharmas durchdringen.
(Dogen Zenji: Shobogenzo. Bendowa. Ein Gespräch über die Praxis des Zazen.)

Mein inneres Auge



Gautama Buddha sah es als seine große Aufgabe an, den Menschen zu lehren, dass sie Augenblick für Augenblick in der Wirklichkeit selbst leben.
(G.W. Nishijima in Shobogenzo Bd. 1. Einführung in Dogens Shobogenzo)

Nietzsche: Ich will Dichter meines Lebens sein.

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